I.R.S. F14039 Meldungen nutzlos bis gefährlich?

Dem Deutschen Humanitären Zentrum sind Beweise zugegangen, die belegen, dass die I.R.S., die in etwa mit dem deutschen Finanzamt vergleichbar und dem amerikanischen Finanzministerium Department of the Treasury untergeordnet ist, keinen Zugriff auf deutsche Sozialversicherungsnummern, und auch nicht auf deutsche Steuer-IDs hat. Wer seine deutsche Sozialversicherungsnummer schützen möchte, solle sich laut I.R.S. an der Finanzministerium in Deutschland wenden und nach deren Vorgehensweisen fragen.
Die I.R.S. kann aus diesem Grunde auch keine Anzeigen von Nicht-Inhabern einer amerikanischen Sozialversicherungsnummer annehmen oder Vorgänge prüfen.

F14039 Identity Theft

Unser Informationsgeber, nennen wir ihn Eberhard, hatte im Laufe der vergangenen Jahre UCC-Kurse besucht, Verträge mit seiner juristischen Person geschlossen, seine juristische Person gepfändet, seine Geburtsurkunde für Wert akzeptiert, Bonds erstellt und an die US Treasury gesendet, sowie mit dem Formular 56 und einem Fiduciary Appointment Treuhänder für seine gepfändete juristische Person ernannt, um deren Bonds treuhänderisch zu verwalten.
Der typische sogenannte kommerzielle Prozess war ohne Rückfragen der I.R.S. abgeschlossen, so dass Eberhard optimistisch war, bei der I.R.S., wenn schon nicht standardmäßig, so zumindest jetzt, eine mit seiner deutschen Sozialversicherungsnummer verknüpfte Entität zu besitzen.

Im Mai 2018 kam es dann zu einem Ereignis mit der deutschen Justiz, bei dem Eberhard das Gefühl hatte, eine geforderte Strafzahlung wäre sowohl über sein Kollateral bereits ausgeglichen, als auch ein zweites Mal bei ihm eingetrieben, worden, statt dass die Strafzahlung korrekt seinem Kollateral gutgeschreiben worden wäre.
Um sich hier Gewissheit zu verschaffen, wäre das I.R.S. Form 14039 der richtige Weg, wenn die I.R.S. für die Verwaltung seines Kollaterals zuständig wäre und sie Zugriff auf Eberhards deutsche Sozialversicherungsnummer hätte.

Nach der Einreichung von F14039 meldete sich eine Mitarbeiterin der I.R.S. und bat schriftlich darum, Eberhard möge seine, zur Identifizierung seines Kollaterals erforderlichen, Sozialversicherungsnummer "korrigieren". Dies kann nur als Glücksfall bezeichnet werden, weil in den Vereinigten Staaten üblicherweise bei fehlerhaften Vorgängen niemand fragt, sondern diese einfach nicht bearbeitet werden.

Daraufhin klärte Eberhard in einem zweiten Schreiben an die I.R.S. darüber auf, dass an der Sozialversicherungsnummer nichts zu korrigieren sei, da es eine deutsche Sozialversicherungsnummer ist. Alternativ bot er seine 11-stellige Steuer-ID zur Identifizierung an.

Nach zweimonatiger Bearbeitungszeit meldete sich nun eben jene I.R.S.-Mitarbeiterin ein zweites mal per Brief bei Eberhardt und klärte die Situation mit der deutschen Sozialversicherungsnummer und Steuer-ID auf.

Diese Information ist wertvoll, weil es der erste Fall ist, wo die I.R.S. eine solche Meldung nicht einfach als unzuordenbar vernichtet, sondern von sich aus nachgefragt hat.

Fazit

Wer weder eine amerikanische Sozialversicherungsnummer noch eine Taxpayer Identification Number, zum Beispiel eine EIN, hat, wird von den amerikanischen Steuerbehörden nicht geführt.
Nur wer in den Vereinigten Staaten Einkommen zu versteuern hat, dürfte in den Besitz einer solchen Nummer kommen können.
Und dann wären vermutlich auch die entsprechenden Steuermeldungen F1040 und Bestätigungen F1099-OID verbindlich.
Ohne eine solche Nummer  kann auf die Einreichung von Meldungen an die I.R.S.  verzichtet werden, weil sich für die Handelnden in der deutschen Verwaltung keine Rechtsfolgen ergeben werden.

Auf jeden Fall bedenklich ist, die öffentliche Verwaltung auf derartigen Meldungen und die (erhofften) Rechtsfolgen hinzuweisen; auch wenn die Mitarbeiter der Verwaltung juristische Personen und keine Menschen sind, wird hier gerne der Straftatbestand der versuchten Nötigung erkannt, die mit einem teuren Strafbefehl geahndet werden kann.

Weitere Folgen ergeben sich für die einschlägigen UCC-Kommerz-Seminare, in denen Dokumente zur Befreiung erstellt werden, die anschließend an die amerikanischen Steuerbehörden gesandt werden. Die Instruktoren der meist gebührenpflichtigen Kurse haben die Aufgabe, Wege zu finden, mit denen bewiesen werden kann, dass diese Dokumente die gewünschte Wirkung entfalten und nicht als unzuordenbar dem Reisswolf übergeben werden,

Kritisch zu hinterfragen dürften auch alle Versuche sein, Ausgleiche von Forderungen mit Hilfe von Akzept-Stempeln (A4V) und durch Promissory Notes zu erzielen, die in Zuordnung auf vermeintlich bei der US Treasury hinterlegte Bonds ausgestellt wurden, wenn die deutsche Sozialversicherungsnummer verwendet wurde, aber der Ausgleich auf die US Treasury bezogen ist.

Menschen, die dennoch mit diesen Instrumenten arbeiten, sollten sich nicht allein über ein Verstummen des Gläubigers freuen und dies für einen Erfolg halten ("Dann habe ich nichts mehr von denen gehört."), sondern aktiv nach deren Verwendung einen Beleg für den ehrenhaften Forderungsausgleich einfordern, um wieder ruhig schlafen zu können.

Vorgänge, die in der amerikanischen Freeman-Bewegung schon in den Jahren ab 2000 recherchiert und veröffentlicht wurden sowie inzwischen vorsichtig einsetzt werden, lassen sich nicht allein durch Übersetzung der Texte auf deutsche Verhältnisse zurecht biegen. Schon deshalb nicht, weil das Rechtssystem der US-Bundesstaaten auf dem Common Law und das Rechtssystem in Europa auf dem Civil Law basiert.

27. September 2018

Da wir alle es auch lieber sehen würden, wenn die I.R.S. die Meldungen bearbeiten würde, öffnen wir hier den Kommentarfeed, damit jeder, der den Beitrag bestätigen oder einen Gegenbeweis antreten kann, hier den Link auf eventuell vorhandenes Beweismaterial posten kann.
Zum Diskutieren aber bitte auf Facebook ausweichen, da diese hier der Übersichtlichkeit wegen gelöscht werden.

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4 Antworten auf „I.R.S. F14039 Meldungen nutzlos bis gefährlich?“

    1. Man kann diese Aussage auf alle IRS-Formulare beziehen, die die deutsche Sozialversicherungsnummer enthalten.
      Das F1040 und das F56 dürften davon betroffen sein.
      Bei anderen Formularen gibt es keine Info, außer der, dass bisher niemand eine Antwort der IRS vorweisen kann und auch keine Reaktion nachweisbar ist, was auf eine solche Meldung zurückzuführen ist.

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