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Nur EIN Beispiel:

"Hallo, Peter, ich bin es, der Andreas. Könntest Du mir am kommenden Samstag helfen, meinen Gartenzaum aufzubauen. Aber Du, Du musst mir nicht umsonst helfen, auch wenn Du weisst, dass ich nur wenig Rente habe.
Ich bin da jetzt in dieser Deutschen Eidgenossenschaft. Deshalb kann ich Deine Hilfe mit einem Wechsel ausgleichen. Für den Wechsel kannst Du Dir vom Bauern Schmidt Bio-Gemüse holen, beim Friseur die Haare schneiden lassen oder Du hebst ihn Dir einfach auf, bis Du mal Hilfe brauchst.
Der Herbert hat vor einem Monat sogar die Kosten seiner Ferienwohnung im Allgäu mit Wechseln ausgeglichen, früher hat er immer 600 Euro bezahlt. Aber die Vermieterin ist jetzt auch dabei. Werde Du doch auch Eidgenosse."

"Häh, was ist denn das, ein Wechsel?"

"Ja, Du, das ist ein Zahlungsinstrument, so ähnlich wie Geld, wie richtiges Geld und nicht wie der Euro. Und viel älter als der Euro, sogar älter als die D-Markt. Schau doch mal bei Wikipedia im Internet"

"Das klingt ja toll. Meinst Du, wir könnten damit auch einen Babysitter bekommen, damit ich mit der Birgit mal wieder Samstag abend ins Kino gehen kann."

"Natürlich, im Nachbarort wohnt doch die Elke. Derer Kinder sind schon lange ausgezogen. Und soviel ich weiß, ist die auch in der Deutschen Eidgenossenschaft und spart sich Lebenshaltungskosten als Mietoma. Der Erwin hat ihr neulich auf ihr Stundenguthaben gegen einen Wechsel ihr Auto repariert."

"Ist das nicht alles Schwarzarbeit."

"Nein, als Mitglieder der Genossenschaft können wir uns auf diese Weise gegenseitig helfen. Und das alles ohne einen Euro. Soll ich mal vorbeikommen und Dir zeigen, wie man Eidgenosse wird? Ich kann Dir als Dein Bürge alles erklären. Donnerstag abend ist auch immer Stammtisch beim Italiener Angelo, da treffen wir uns regelmäßig und reden über die Situation in Deutschland."

"Dann lade mich doch am Samstag zum Frühstück ein. Dann erklärst Du mir erst alles und danach bauen wir Deinen Zaun auf."

 

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Das ist die Deutsche Eidgenossenschaft

In den beiden Jahren, in denen wir als Humanitäres Zentrum gearbeitet haben, und in den vielen Stunden echter politischer Bildung haben wir eines gelernt:
Bei dem, was unseren Völkern bevorsteht, ist nichts wichtiger, als eine starke wirtschaftliche Gemeinschaft zu gründen, die uns ein autarkes Leben hier oder auf einem anderen Ort von Mutter Erde erlaubt.

Nicht umsonst wurden in den letzten 100 Jahren familiäre Gemeinschaften und Gemeinden zerschlagen: Es geht darum, uns im wahrsten Sinne den Boden zu entziehen, uns zu entwurzeln und in die Lohnsklaverei zu treiben,  von deren Bruchteils-Erlös wir dann leben dürfen, obwohl nur wir Menschen die Fähigkeit haben, Werte zu schaffen, wir sogar der Wert dieses Welt sind.

Wir wollen alles, was uns betrifft, in direkter Demokratie selbst bestimmen, so wie es die Schweizer Eidgenossenschaft über Jahrhunderte erfolgreich tut.

Wir wollen auf der Welt wegen unserer Menschlichkeit, unseres Fortschrittsgeistes und unserer Kultur wiedererkannt werden und uns nicht im Schmutz der Taten wälzen, die unseren Ahnen durch dazu nicht legitimierte Politiker eingebrockt wurden, von 1914 an bis in die Neuzeit.

Wir wollen wieder natürlich leben und Menschen, die die Freiheit haben und erkennen, in der Garage bahnbrechende Erfindungen zu machen, aber keine Konzerne, deren Ingenieure die neueste Frackingtechnologie erdenken.

Marcus Aurelius, Philosoph und vom Jahre 161 bis zum Jahre 180 römischer Kaiser, wird das Zitat zugeschrieben:

"Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben."

Das Potential ist in uns.

Bildquelle: Stephanie_Hofschläger www.pixelio.de

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